Energiemanagement

Auch in Sachen Energiemanagement hat das Unternehmen schon sehr viel umgesetzt, um den Stromverbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Bereits im Jahr 2015 wurde erfolgreich ein Energiemangement-system nach DIN EN ISO 50001 eingeführt und zertifiziert. Auch ohne aktuelle Zertifizierung überwachen wir mit diesem System kontinuierlich an allen Standorten unsere Energieverbräuche, um Mehrverbräuche und unnötige Energieverbräuche zu reduzieren. Ganz im Sinne einer nachhaltigen Lebensmittelherstellung
sind wir auch seit 2018 Teil des „ETB Energieeffizienz & Technik Nachhaltigkeitsnetzwerk für Bäcker – einer Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Bundesumweltministeriums.

Verschiedene Maßnahmen

Weitere Maßnahmen im Rahmen des Energiemanagements sind zum einen Mitarbeiterschulungen und zum anderen die Modernisierung der Fachgeschäfte durch die Anschaffung energieeffizienterer Geräte. Wenn möglich haben wir unsere Fachgeschäfte mit einer eigenen Photovoltaikanlage ausgestattet wurden. Bei Sonnenschein versorgen sich unsere Fachgeschäfte mit 100% nachhaltigem Strom selbst.
Auch in unserer Backstube wurden neue, energetisch optimierte Gerätschaften angeschafft. Drei Pufferspeicher mit je 20.000 Liter Fassungsvermögen liefern z.B. die täglich benötigten 24.000 Liter heißes Wasser für den Betrieb der Korbspülmaschine. Die Erhitzung des Wassers wird so ausschließlich durch die zurückgewonnene Wärme gewonnen. Durch all diese Maßnahmen konnten auch hier 18% Energie eingespart werden, was 827.286 kWh entspricht.
Insgesamt können bei uns durch verschiedene Maßnahmen rund 400.000 kg klimaschädliches CO2 pro Jahr eingespart werden.
Das entspricht etwa
- 191.000 warmen Badewannen
- 52 Millionen Tassen Kaffee kochen oder
- 85 Jahre lang staubsaugen

2017 wurde auf dem Dach unserer Backstube eine Photovoltaikanlage installiert, die jährlich rund 255.000 kWh umweltfreundlichen Strom produziert. Hier werden nochmal zusätzlich 137 Tonnen CO2 jährlich vermieden.

Greenbaker

"Greenbaker" ist eine Zertifizierung für Bäckereien die sich besonders für unternehmerische Nachhaltigkeitsentwicklung einsetzen.
Auch wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und wurden mit dem „Greenbaker“ ausgezeichnet.
Als "Greenbaker" hat Klimaneutralität und CO2-Einsparung eine besondere Relevanz für uns. Aber es darüber noch deutlich hinaus. Wir setzen uns mit allen 17 Zielen, die die Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung definiert haben, auseinander. Und tragen so zu der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene bei.

Regenerative Landwirtschaft

Aktuell führen wir drei hauseigene Brote, die in ausgewählten Fachgeschäften das Klim-Label tragen.

Mit dem Verkauf von Klim-Broten unterstützen wir Landwirt*innen in Deutschland bei der Umstellung regenerative Methoden. Die regenerative Landwirtschaft trägt zum Klimaschutz bei und macht die Böden auch noch gesünder.

Diese Methoden ermöglichen es, dass CO2 langfristig im Boden gespeichert wird, die Bodengesundheit verbessert wird und die Artenvielfalt steigt.

Pro verkauftem Klim-Brot geht ein Kompensationsbetrag an Landwirt*innen, mit dem diese mehr CO2 im Boden speichern, als das Brot freisetzt - es ist also klimapositiv!

Mehrwegbecher

Fast 3 Milliarden Coffee-To-Go Becher werden pro Jahr in Deutschland verbraucht. Stellt man diese In Form einer Kette aneinander, ließe sich die Erde damit mehr als 7x umrunden.

Da auch bei uns Kaffee zum Mitnehmen angeboten wird, ist für uns
selbstverständlich, dass wir auch dazu einen Beitrag leisten möchten, um diese unglaublichen Müllberge zu vermeiden.

Wir verkaufen in unseren Fachgeschäften und in unserem Onlineshop daher einen zu 100% klimaneutral produzierten Coffee to go Becher aus premium Porzellan. Jeder Becher wird in
Handarbeit hergestellt und ist selbstverständlich spülmaschinenfest.

Daraus schmeckt der Kaffee gleich viel besser. Da wir außerdem nur noch FairTrade Kaffee einsetzen, ist es wirklich ein Genuss – mit gutem Gewissen!

Durch Nutzung mit der Getbaff-App kannst du außerdem noch durch wechselnde spannende Videos und Inhalte mehr über
uns erfahren.

Fairtrade Kaffee

Wir alle treffen jeden Tag unzählige Kaufentscheidungen, welche den Markt maßgeblich verändern. Kaffee ist eines der meist gehandelten Produkte weltweit. Es wird in den ärmsten Ländern der Welt produziert und in den reichsten Nationen getrunken. 80 Prozent des Kaffees wird von 25 Millionen Kleinbauernfamilien produziert, die weniger als 10 Hektar Land besitzen. Viele leben von weniger als 2 Dollar pro Tag, oft in abgelegenen Gegenden, und sind mit vielfältigen Problemen konfrontiert.

Allein in Deutschland werden jährlich rund 580.000 Tonnen Rohkaffee verbraucht. Das entspricht etwa 7 kg Rohkaffee und rund 162 Litern pro Person.

Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und kaufen daher nur Fairtrade-Kaffee, der extra für uns in einer lokalen Rösterei geröstet wird.

Durch den Einsatz von Fairtrade-Kaffee stellen wir mit Hilfe von Mindestpreisen für Rohkaffee ein geregeltes Einkommen für Kleinbauern und deren Familien sicher.  

Fairtrade-Kaffee ist jedoch noch mehr als nur ein besserer Preis für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und
Schwellenländern. Fairtrade kennzeichnet Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden.

Außerdem werden z.B. soziale Projekte in den Kaffeeanbaugebieten gefördert, stärkt die Verhandlungsposition der Kleinbauernfamilien, verschafft Zugang zu Beratung und unterstützt bei Anpassungen an den Klimawandel.

Verpackungsmaterial

Wir sind unserer Verantwortung bewusst und möchten überall wo es möglich ist, Plastik vermeiden. In diesem Zug haben wir unsere Schnittbrottüten abgeschafft und setzen seit einiger Zeit nur noch klimaneutrale Papiertüten ein.

Durch den Einsatz der neuen Schnittbrotbeutel werden jährlich 30 Tonnen Kunststoff eingespart.

Der Naturbeutel besteht aus Kraftpapier und sorgt mit einer zusätzlichen Fett- und Wasserdampfbarriere (ohne Kunststoffbeschichtung) für eine extra lange
Frischhaltung unserer Brotspezialitäten. Er ist dadurch zu 100% recycelbar und kann über das Altpapier dem Recyclingkreislauf zugeführt werden.

Sowohl bei den Schnittbrotbeuteln aber
auch unseren anderen Brötchentüten/ Verpackungsmaterial achten wir bei der Rohstoffauswahl darauf, dass nur FSC-zertifiziertes Papier eingesetzt wird. Das bedeutet, dass das verwendete Holz aus nachhaltiger und umweltgerechter Waldbewirtschaftung stammt.

Auch durch die Umstellung von gebleichtem weißem Papier auf naturbelassenes Kraftpapier sowie durch die Reduzierung der Druckfarben von flächig mehrfarbig auf ein einfarbiges Erscheinungsbild tragen wir zu der positiven Bilanz der Tüten bei.

Alle unsere Beutel werden CO2-neutral hergestellt. Mögliche unausweichlich anfallende Restemissionen bei der Herstellung dem Transport der Tüten werden durch Beteiligung an weltweiten Klimaprojekten ausgeglichen.

Achte dafür auf den Seitentext in
jeder einzelnen Tüte. Dort findest du den Zugang zu weiteren Informationen unserer CO2-neutralen Verpackung.