Gesund führen – Lohner’s 1. Führungskräftekongress

Dass Führung eine zentrale Rolle in einem betrieblichen Gesundheitsmanagement spielt, ist unter Experten unbestritten. Aber wie schafft man es, die Botschaften an die Führungskräfte zu adressieren, wenn ein Unternehmen eine dezentrale Struktur hat? Vor dieser Fragestellung stand die Achim Lohner GmbH & Co.KG mit ihren mehr als 150 Fachgeschäften und damit auch entsprechend vielen Fachgeschäftsleitungen und Stellvertretern.

„Uns ist im Laufe des Prozesses immer deutlicher geworden, dass es zu lange dauert in den üblichen kleinen Weiterbildungsgruppen zu schulen“ berichtet Milena Nimrich, die als Qualitätsmanagerin das Gesundheitsprojekt der Bäckerei koordiniert.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner AOK wurde die Idee eines firmeninternen Führungskongresses geboren und nun im Forum Polch umgesetzt. Mehr als zweihundert Führungskräfte beschäftigten sich einen kompletten Tag lang mit dem Thema der gesundheitsgerechten Führung. Unter der Anleitung von mehreren Psychologen wechselten sich Impulsvorträge und vertiefende Arbeiten in Workshops ab. Dabei ging es beispielsweise um Fragen wie sich das Führungsverhalten auf die Gesundheit der Belegschaft auswirkt und was der Unterschied zwischen einem „Boss“ und einem „Leader“ ist. Wie sollte die Führungskraft im Idealfall sein und welche Führungsverhalten sind kontraproduktiv?

Und da Gesundheit und Führung auch etwas mit aktivem Vorleben zu tun haben, wurde die Mittagszeit als Aktivpause genutzt. Die AOK hatte im Foyer des Forums eine kleine Gesundheitsmesse aufgebaut, sodass die Führungskräfte Informationen rund um die Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung aus erster Hand erhielten. Neben den Expertisen der AOK-Präventionsfachkräfte gab es zudem die Möglichkeit medizinischer Screenings und Tests.

Geschäftsführer der Lohner’s Helmut Moll hatte bei seiner Begrüßung betont, dass diese Veranstaltung eine Art Startschuss sein soll, dem weitere Schritte folgen, sofern sich das Format bewähre. Aufgrund der Reaktion im Auditorium zum Ende der Veranstaltung hin und anhand der Rückmeldungen in Form eines standardisierten Feedbackbogens besteht kein Zweifel, dass sich das Format bewährt hat. „Also sollten wir auf dem gemeinsamen Weg weitergehen“ meinte AOK Bezirksgeschäftsführer Christoph Loersch, der die seit 2014 laufende Kooperation als eine echte Erfolgsstory bezeichnete, die als „good-practise-Beispiel“ für ein kreatives und innovatives betriebliches Gesundheitsmanagement diene.

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