IGS Polch zu Besuch bei den Lohner`s

Am 30.06.2016 besuchte die Klassen 10b der IGS in Polch die Bäckerei Lohner. Zuvor war im Unterricht des Faches Gesellschaftslehre das Unternehmen genauer unter die Lupe genommen worden: Welche Standortfaktoren spielten für die Ansiedlung der Firma in Polch eine Rolle? Welche Produkte werden hergestellt? Woher werden die Rohstoffe bezogen? Welche Ausbildungsberufe kann man erlernen?

Um zu diesen Aspekten einen praktischen Einblick in die Arbeitsweise zu bekommen, wurde die von der Firma Lohner angebotene Führung durch das Unternehmen gerne wahrgenommen. Herr Haupt zeigte den Schülern die großen Räume des Lagers und Versands sowie der Produktion: Hier konnte man sehen, wie in großen Behältern die Zutaten für Brot und Brötchen gemischt werden oder dass eine einzige Maschine den Teig abwiegen, portionieren, backen und gegebenenfalls auch noch dekorieren kann. Trotz dieser ausgeklügelten Geräte, die viele Arbeitsschritte beherrschen, konnten die Schüler auch Bäckern und Konditoren bei der Handarbeit zuschauen, denn diese spielt nach wie vor eine große Rolle im Unternehmen Lohner.

Es war erfreulich zu hören, dass die Rohstoffe ausschließlich aus der nahen Umgebung bezogen werden, damit keine langen Fahrwege entstehen. Zudem werden keine chemischen Zusatzstoffe verwendet.

Alles in allem war es sehr interessant zu sehen, wie viel Mühe und Arbeit hinter der Fertigung der verschiedensten Backwaren steckt. Dass diese tatsächlich dann auch richtig lecker sind, davon konnten sich zum Abschluss alle in einer Kostprobe selbst überzeugen. In dieser gemütlichen Runde gab es die Gelegenheit, weitere Fragen zu stellen, die Herr Haupt ausführlich beantwortete.

Kuchenverkauf zugunsten von Ekupholeni

Am 17.07. verkauften einige Schüler der Klassen 9b und 9d Kuchen zugunsten der Hilfsorganisation. Zuvor hatte Frau Klassen, Mitarbeiterin von Ekupholeni, den Religionsunterricht der Klassen 9 besucht und die Arbeit der Organisation vorgestellt. Ort der Heilung, so die Übersetzung, bietet vor allem psychologische Hilfe für die Bewohner der Townshipgebiete am Ostrand von Johannesburg in Südafrika. Armut, Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt, Vergewaltigungen auch ganz kleiner Kinder, HIV-Infektionen und viele Aidstote gehören zum Alltag der dort lebenden Familien. Viele Menschen, vor allem Frauen, sind traumatisiert und können ihren Alltag nicht mehr bewältigen. In Einzelberatungen und vor allem mit gruppentherapeutischer Arbeit versucht Ekupholeni zu helfen. Das Projekt wurde Anfang der 1990er Jahre von der Psychologin Johanna Kistner gegründet.

Mit dem Kuchenverkauf wurden über 70 Euro eingenommen, durch Spenden wurde der Betrag auf 100 Euro aufgestockt und Frau Klasen übergeben.